Die Findus-Hütte

Kinder brauchen für ihre Entwicklung nicht nur stabile Bindungen zu liebevollen Menschen, sondern auch eine Beziehung zur Natur und deren Elementen, zur Musik und zur Kunst. Die räumliche Situation (Platzmangel, Hygiene, Ablauf) im Alltag einer Kita lässt viele Bildungs- und Erfahrungsangebote in diesen Bereichen nicht zu. Deshalb hatten einige Eltern die Idee ein entsprechend eingerichtetes und ausgestattetes Gerätehaus über Spenden- und Sponsoren für das Außengelände anzuschaffen. Hier findet Vieles Platz, was innerhalb der Kita keinen Raum hat: Handwerks- und Gartengeräte, Naturmaterialien zum Verarbeiten, Werk-Untensilien.

Und im Sommer kann man vor der Hütte nach Herzenslust experimentieren und lernen: Hier können Pflanzen in Töpfe gesät und beobachtet werden und damit wichtige Vorgänge des Lebens wie Wachstum, Veränderung, Vergänglichkeit, Kontinuität anschaulich gemacht werden. Die Kinder können untersuchen, entdecken, raten, einander helfen. Was alles kann man mit Sand, Steinen, Ton und Lehm erschaffen? Kann man mit Naturmaterialien Musikinstrumente basteln? Womit kann man malen? Mit Wasserfarben, Kleisterfarben, Fingerfarben, oder Farbpulver. Kleckserei ist hier erlaubt!

Und weil das rot-weiße Häuschen an die schwedische Kindergeschichte Petterson und Findus erinnert und man darin eben allerlei Nützliches finden kann, erhielt sie den klingenden Namen "Findus-Hütte“ und das schöne Motiv auf der Eingangstür, gemalt von einem Vater aus der Kita.

Findushütte
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